Вечерняя Москва

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среда, 8 июня 2016 г.

Clinton erklärt sich zur Gewinnerin der Vorwahlen - Sanders will weiterkämpfen

US-Präsidentschaftskandidatur 

  • Vorwahlen in Kalifornien, Montana, New Jersey, New Mexico, North Dakota und South Dakota.
  • Nach ihrem Sieg in New Jersey feiert Clinton sich bereits als erste US-Präsidentschaftskandidatin, Präsident Obama gratuliert der früheren Außenministerin.
  • Doch Clintons Rivale Sanders will weiterkämpfen.
  • Bei den Republikanern hat Donald Trump keine Gegner mehr.
Hillary Clinton hat am Dienstag mit einem Vorwahlsieg im US-Bundesstaat New Jersey die Schwelle der Delegiertenstimmen für die Präsidentschaftskandidaten der Demokraten deutlich überschritten. Wenn die sogenannten Superdelegierten beim Nominierungsparteitag im Juli in Philadelphia gemäß dem Wählerauftrag entscheiden, wäre Clinton damit die erste Präsidentschaftskandidatin der USA.
Vor ihren Anhängern in New York City sprach Clinton von einem historischen "Meilenstein". "Es ist das erste Mal in der Geschichte unseres Landes, dass eine Frau die Kandidatin einer großen Partei sein wird", rief sie strahlend. Sie kritisierte Donald Trump erneut scharf und erklärte, der Wahlkampf ihres Rivalen Bernie Sanders habe ihrer Partei und dem Land gut getan.
US-Präsident Barack Obama gratulierte Clinton zu ihrem Sieg und ihrem "historischen Wahlkampf". Er dankte auch Sanders für einen Wahlkampf, der Millionen Amerikaner elektrisiert habe. Obamas Sprecher teilte mit, der Präsident werde Sanders am Donnerstag im Weißen Haus treffen.

Sanders: "Der Kampf geht weiter"

Der Senator aus Vermont zeigt sich indes nicht bereit aufzugeben. Vor Anhängern im kalifornischen Santa Monica kündigte Sanders an, dass sein Kampf weitergehen werde. "Wir werden auch weiterhin um jede Stimme und jeden Delegierten kämpfen", sagte er.