Осень

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четверг, 26 ноября 2015 г.

So will Deutschland Frankreich gegen den IS helfen

26. November 2015, 17:14 Uhr

Kampf gegen den Terror

  • Deutschland will sich am Krieg gegen den IS beteiligen.
  • Die Bundesregierung vereinbarte, Frankreich mit Aufklärungs- und Tankflugzeugen sowie einer Fregatte zu unterstützen.
  • Die Opposition reagierte zurückhaltend.
    Von Stefan Braun, Berlin

    Deutschland will sich am Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat in Syrien und im Irak beteiligen. Das vereinbarte die Spitze der Bundesregierung am Donnerstag. Sie reagiert damit auf die Bitte des französischen Staatspräsidenten François Hollande, Frankreich nach den Terroranschlägen von Paris zu unterstützen. Vor der Entscheidung war Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend nach Paris gereist, um mit Hollande über Frankreichs Wünsche und Deutschlands Möglichkeiten zu sprechen.

    Geplant ist nun, dass sich die Bundeswehr vor allem mit Aufklärungstechnik engagieren wird. Dazu zählen Recce-Tornados und deutsche SAR-Radarsatelliten, die vor allem in Kooperation mit französischen Helios-Satelliten besondere Vorteile bieten, weil sie auch nachts und durch Wolkendecken hindurch präzise Lagebilder liefern. Außerdem werden deutsche Tankflugzeuge bei der Luftbetankung von französischen Mirage-Kampfflugzeugen zum Einsatz kommen. Zudem soll eine ebenfalls mit modernster Technik ausgestattete und mit Luftabwehrraketen bestückte Fregatte dem französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle zur Seite gestellt werden. Dieser wird derzeit ins östliche Mittelmeer verlegt. Ziel ist es, Frankreich zu entlasten und zugleich alle Staaten, die sich im Kampf gegen den IS engagieren, mit bestmöglichen Lagebildern über die Situation am Boden zu versorgen.

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